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Energetische Sanierung: Fördermittel müssen Verbrauch und Wohnkosten verbessern

Die Bilanz 2025 des Gebäudeprogramms zeigt ein beträchtliches Fördervolumen für energetische Sanierungen. Die PCP verlangt, diese Mittel an ausgeführten Arbeiten, geringerem Energiebedarf und den tatsächlichen Ausgaben der Bewohnerinnen und Bewohner zu messen. Klimawirkung und gesichertes Wohnen müssen gemeinsam verbessert werden.

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Auszahlungen und Verpflichtungen auseinanderhalten

Die Bilanz vom 25. August 2026 unterscheidet zwischen 516,4 Millionen Franken Auszahlungen des Gebäudeprogramms 2025 und 636,4 Millionen Franken Verpflichtungen zusammen mit dem Impulsprogramm. Eine Verpflichtung bereitet Arbeiten vor; eine Auszahlung gehört zu einer anderen Phase. Beide Beträge zu addieren würde den jährlichen Mitteleinsatz falsch darstellen.

Die PCP verlangt, ein Vorhaben vom Förderentscheid bis zur Inbetriebnahme nachvollziehbar zu begleiten. Verpflichtete, ausgezahlte und aufgehobene Beiträge sind getrennt auszuweisen. Auch Fristen müssen erfasst werden. Nur so wird erkennbar, ob Verwaltung, fehlende Kapazitäten oder eine unvollständige Finanzierung Projekte aufhalten und an welcher Stelle Unterstützung erforderlich ist.

Die tatsächliche Veränderung überprüfen

Der Jahresbericht mit seinen Tabellen ermöglicht die Prüfung der Programmergebnisse. Eine über die Lebensdauer geschätzte Einsparung ist keine bereits innerhalb eines Jahres gemessene Einsparung. Nach Auffassung der PCP müssen Bewertungen ihre Annahmen erläutern und erwartete Wirkungen mit Beobachtungen nach Abschluss der Arbeiten vergleichen.

Witterung, Gebäudenutzung und veränderte Belegung sind dabei einzubeziehen. Bleibt eine Einsparung aus, können falsch eingestellte Anlagen oder fehlender Unterhalt die Ursache sein. Inbetriebnahme, Nachjustierung und Schulung des Betriebspersonals gehören deshalb ebenso zur Sanierung wie die Beschaffung. Ein technischer Mangel soll erkannt und behoben werden, bevor er jahrelang fortbesteht.

Öffentliche Förderung darf Mietende nicht verdrängen

Eine Sanierung kann den Verbrauch senken und die gesamte Haushaltsbelastung dennoch erhöhen, wenn der Mietzins stärker steigt als die Nebenkosten fallen. Die PCP verlangt, diesen Effekt vor der Förderung zu prüfen und im jeweiligen Zuständigkeitsbereich dauerhaft soziale Bedingungen festzulegen.

Die Förderung muss transparent in der Finanzierung berücksichtigt werden. Bewohnerinnen und Bewohner brauchen Angaben über Arbeiten, Belastungen, Zeitplan und finanzielle Folgen. Bei öffentlichen Gebäuden und gemeinnützigem Wohnraum muss die gesicherte weitere Nutzung ein ausdrückliches Ziel sein. Gute Energiekennzahlen dürfen den Verlust einer bezahlbaren Wohnung nicht verdecken.

Verlässliche Mittel für Arbeiten und Berufe

Die PCP tritt für eine mehrjährige, zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden koordinierte Planung ein. Unternehmen, technische Dienste und Ausbildungsstätten brauchen genügend Sicherheit, um Fachwissen aufzubauen. Lohndumping und unkontrollierte Subunternehmerketten sind damit unvereinbar.

Gemeinwesen sollen Projekte bündeln, zugängliche technische Beratung bereitstellen und Arbeitsbedingungen auf geförderten Baustellen überprüfen können. Das Ergebnis muss sich an nutzbaren Gebäuden, sinkendem Energiebedarf und tragbaren Ausgaben zeigen. Förderkredite sind ein Mittel zur Erreichung dieser Ziele. Über ihre tatsächliche Wirkung braucht es einen öffentlichen Bericht, der auch Verzögerungen und notwendige Nachbesserungen benennt.

Dokumente und Quellen

Die Quellen erschliessen die untersuchten Fakten und Regelungen. Politische Bewertungen und Vorschläge in diesem Text sind Positionen der PCP.